Dubai bei Nacht. © unsplash.com, Robert Bock
Ein Urlaub wie bei Tausend und einer Nacht: Der Persische Golf mit den Vereinigten Arabischen Emiraten hält nicht nur Sand und Megametropolen, wie etwa Abu Dhabi oder Dubai, bereit. Diese Städte bieten zwar ebenfalls tolle Sehenswürdigkeiten, aber es gibt noch weitaus mehr zu sehen auf der arabischen Halbinsel.


Ein Urlaub wie bei Tausend und einer Nacht: Der Persische Golf mit den Vereinigten Arabischen Emiraten hält nicht nur Sand und Megametropolen, wie etwa Abu Dhabi oder Dubai, bereit.

Diese Städte bieten zwar ebenfalls tolle Sehenswürdigkeiten, aber es gibt noch weitaus mehr zu sehen auf der arabischen Halbinsel.
Wenn man an einen Urlaub dort denkt, kommt einem direkt der unglaubliche Luxus, riesige Shoppingmalls und das höchste Gebäude der Welt in den Sinn, der Burj Khalifa.
Neben unglaublichen Schauwerten locken allerdings auch, Action und kulinarische Highlights. Dabei gibt es Einiges zu beachten, wenn man das Land am Persischen Golf besucht.


Grundsätzliches
Zu den Vereinten Arabischen Emiraten gehören Dubai, Abu Dhabi, Ras al-Khaimah, Sharjah, Ajman, Umm al Quwain und Fujairah.
Wenn man sich dazu entschließt die Emirate zu besuchen, sollte man sich vorher über die besten Reisezeiten schlau machen: Im Sommer kann es dort sehr heiß werden. Tagsüber schafft das Thermometer Temperaturen zwischen 40 ° und 50 °C.
Deshalb macht es mehr Sinn, sich auf den Zeitraum zwischen November und April zu beschränken. Dabei kann man etwa acht bis zehn Stunden Sonne, Gradzahlen zwischen 23 ° und 32 °C und eine Wassertemperatur von bis zu 27 °C erwarten.

Für die Einreise als Tourist Einreise als Tourist ist kein Visum nötig. Jedoch ein Reisepass wird gebraucht, der noch mindestens drei Monate ab dem Zeitpunkt der Ankunft gültig sein.
Wichtig ist, dass man als Gast die Sitten und Regeln des Landes respektiert. Beispielsweise ist das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten. In vielen Hotels, Restaurants und Bars wird man jedoch problemlos einen Drink genießen können.
Der Besitz von Drogen kann sogar mit einer Gefängnisstrafe geahndet werden.

Auch die Kleidung sollte den Sitten entsprechend angepasst werden. Hosen, Röcke und Shirts sollten nicht zu knapp ausfallen. Beim Besuch in Moscheen bekommt man meistens passende Gewänder zur Verfügung gestellt. Das Tragen von Badesachen ist an ausgewiesenen Stränden ebenfalls kein Problem.


Dubai, der Klassiker
In der Metropole an der Küste des Persischen Golfs kann man sich vor Superlativen gar nicht mehr retten.
Die Stadt ist eine einzige glitzernde Luxushochburg, die auf jeden Fall mehr als sehenswert ist. Die perfekte Art, alles in Ruhe zu erkunden ist wohl per Metro oder Bus.

Wer sich allerdings an Burj Khalifa und den anderen Sehenswürdigkeiten bereits satt gesehen hat, sollte sich eine der Touren und Ausflüge in Dubai gönnen.
Dabei kann man etwa eine Wüstensafari erleben oder auch die bereits bekannten Hot Spots noch einmal komplett neu und anders entdecken.

Das geht zum Beispiel mit einer Seilrutsche über die Marina, dem Nobel-Strandviertel. Mit einem Kilometer ist es die weltweit längste Zipline. Bei einer „Fahrt“ wird der Körper auf eine rasante Geschwindigkeit von rund 80 Stundenkilometern beschleunigt.
Neben dem Nervenkitzel erwartet einen eine komplett neue Perspektive über die Marina mit ihren beeindruckenden Wasserfontänen.


Abu Dhabi, die Hauptstadt
Wenn man in die Hauptstadt der vereinigten Wüstenstaaten reist, dann darf man, ähnlich wie in Dubai, einen Mix aus modern und traditionell erwarten. Große Schauwerte bietet vor allem die Scheich-Zayid-Moschee.
Sie ist die drittgrößte Moschee der Welt und wurde im Herbst 2007 eröffnet. Betritt man das Gebäude, wird man von seiner ganzen Pracht fast schon erschlagen.
Über 1.000 Säulen, riesige Kronleuchter aus Gold und den größten handgeknüpften Teppich der Welt gibt es dort zu bewundern. Die Scheich-Zayid Moschee, © unsplash.com. Dan Freeman Neben den Schauwerten wird mit der orientalischen Küche viel Leckeres für den Gaumen geboten. Am Anfang mag einen die Auswahl möglicherweise überfordern, aber im Prinzip ist es egal, was man probiert. In der Regel wird man nicht enttäuscht sein. Ganz hoch im Kurs stehen Hummus, Tabuléh und auch Gerichte mit Lamm oder Hühnchen.


Sharjah, der Geheimtipp
Für Urlauber ist das Emirat Sharjah noch relativ unbekannt, obwohl es Dubai und Abu Dhabi in nichts nachsteht.
Übersetzt bedeutet der Name des drittgrößten Emirats so viel wie „von der Sonne beschienen“. Vor allem die Natur kann hier punkten, denn man findet hier unter anderem die ältesten Mangroven Arabiens.
Mehr Strand kann man fast nicht haben, weil das Emirat direkt an zwei Küsten liegt.

Aber auch kulturell wird hier Einiges geboten. Sharjah kann auf eine 6.000 Jahre alte Geschichte zurückblicken.
Nicht umsonst hat die UNESCO die Metropole zur Kulturhauptstadt der Vereinigten Arabischen Emiraten ernannt. Hier findet man Paläste, über 20 Museen und rund 400 Moscheen.

Die Hauptattraktion ist die Festung von Sharjah. Sie wurde vor knapp 200 Jahren für die damalige Herrscherfamilie erbaut.

Eine kleine Moschee direkt an der Küste in Sharjah, © unsplash.com, Ainur Kamaev


Die weiteren Emirate
Auch die anderen vier Emirate locken immer mehr Besucher an. Bislang gelten sie jedoch noch mehr als Geheimtipp.
Sie bieten verschiedenste Aktivitäten für Urlauber.
Der Vorteil bei den weniger bekannten Emiraten ist jedoch, dass sie noch nicht so überlaufen und die Unterkünfte oft deutlich günstiger sind, als in Dubai oder Abu Dhabi.

Auf jeden Fall sind sie einen Besuch wert.
Egal für welches Emirat man sich am Ende entscheidet. Man wird definitiv begeistert sein. Die Menschen sind gastfreundlich, die traditionelle Küche köstlich und die Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Urlaub sind endlos.
(ex/p)
Show translation